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Was ist eine Teilungsvermessung?
Eine Teilungsvermessung fĂŒhrt zunĂ€chst im Katasternachweis zu einer Zerlegung des bestehenden FlurstĂŒcks in 2 oder mehrere FlurstĂŒcke. In einem VerĂ€nderungsnachweis erhĂ€lt der GrundstĂŒckseigentĂŒmer, je nach Antragstellung auch weitere Personen, eine FortfĂŒhrungsmitteilung vom Katasteramt. In dieser sind u.a. die durch die Zerlegung entstandenen neuen FlurstĂŒcke mit neuen FlurstĂŒcksnummern, Nachweis der neuen
FlÀchen und ein Auszug der Flurkarte enthalten.

Die eigentliche Teilung des GrundstĂŒcks erfolgt durch entsprechende Eintragung im Grundbuch. Dieser Vorgang ist beim Amtsgericht (Grundbuchamt) angesiedelt.

Wann darf ein GrundstĂŒck geteilt werden?
Durch die Teilung eines GrundstĂŒcks dĂŒrfen keine ZustĂ€nde erzeugt werden, die den gesetzlichen Bestimmungen insbesondere des Bauplanungsrechts (nach dem Baugesetzbuch (BauGB)) oder des Bauordnungsrechts (nach der Brandenburgischen Bauordnung (BbgBO)) oder anderen relevanten Vorschriften zuwiderlaufen.

Zu beachten sind hierbei unter anderem evtl. festgesetzte GrĂ¶ĂŸen von GrundstĂŒcken, Festsetzungen bzgl. der Art und des Maßes der zulĂ€ssigen Nutzung von GrundstĂŒcken, einzuhaltende GrenzabstĂ€nde von GebĂ€uden und einiges mehr.

Gem. § 60 BbgBO kann die Bauaufsichtsbehörde unter bestimmten Voraussetzungen Abweichungen von den Bestimmungen der BbgBO zulassen. Wegen der KomplexitÀt der Regelungen sollten Sie sich im Einzelfall beraten lassen.

Besondere Vorschriften gelten fĂŒr landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich genutzte FlĂ€chen.

Was ist eine (katasterliche) GebÀudeeinmessung?
Wird auf einem GrundstĂŒck ein GebĂ€ude errichtet oder in seinem Grundriß verĂ€ndert, hat der jeweilige EigentĂŒmer, Nutzungs- oder Erbbauberechtigte nach den Bestimmungen des Brandenburgischen Vermessungsgesetzes (BbgVermG) auf seine Kosten das GebĂ€ude von einem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder der Katasterbehörde einmessen zu lassen. Wesentliches Ergebnis ist der Eintrag des GebĂ€udes in die amtliche Flurkarte.

Was ist eine „Sockelabnahme" oder „Kontrollmessung“ bzw. Baurechtliche Vermessung gem. § 72 (9) der Brandenburgischen Bauordnung (BbgBO)?
Gem. § 72 (9) BbgBO ist die Einhaltung der genehmigten Lage und Höhe der baulichen Anlage binnen zwei Wochen nach Baubeginn der Bauaufsichtsbehörde nachzuweisen. Dieser Nachweis wird von uns erstellt.

Was ist ein Amtlicher Lageplan zum Bauantrag?
Erfordernis und Inhalt des Amtlichen Lageplans zum Bauantrag sind in § 3 der Brandenburgischen Bauvorlagenverordnung (BbgBauVorlV) geregelt. Der Amtliche Lageplan ist von einem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder einer behördlichen Vermessungsstelle, die befugt ist, Vermessungen zur Einrichtung und FortfĂŒhrung des Liegenschaftskatasters auszufĂŒhren, anzufertigen.

Was ist eine GebÀudeabsteckung?
Die Absteckung eines GebĂ€udes erfolgt in der Regel auf der Grundlage der Baugenehmigung, welche die Festsetzung der Höhe und der Lage des kĂŒnftigen Baukörpers enthĂ€lt. Bei der Absteckung werden die Hauptachsen des GebĂ€udes (oft die Außenseiten) in die Örtlichkeit ĂŒbertragen. Dies erfolgt meist durch auf SchnurgerĂŒste geschlagene NĂ€gel oder durch NĂ€gel auf Pflöcken. FĂŒr die Höhe werden in ObjektnĂ€he meist 2 Bezugspunkte angegeben, die den BauausfĂŒhrenden wĂ€hrend der Baumaßnahme als Höhenanschluß dienen.

Gelegentlich wird fĂŒr die "GebĂ€udeabsteckung" auch der Begriff "GebĂ€udeeinmessung" verwendet, was zu einer Verwechslung mit der katasterlichen GebĂ€udeeinmessung gem. VermLiegG fĂŒhren kann. Zur Vermeidung einer solchen Verwechslung wird in meinem BĂŒro daher ausschließlich der Begriff GebĂ€udeabsteckung fĂŒr die o.g. TĂ€tigkeit verwendet.

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